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Magenentzündung

Die Ursache dieser Krankheiten ist eine Störung im Gleichgewicht zwischen der (für die Verdauung nötigen) Säureproduktion des Magens und den Schutzmechanismen, mit denen er eine Selbstbeschädigung durch die produzierte Säure verhindert. Von einer Reihe von Substanzen weiß man, dass sie den Schutzmantel im Mageninneren angreifen oder die Säure vermehren und damit die Gefahr von Entzündungen erhöhen. Dazu gehören Kaffee (auch koffeinfreier), Nikotin und Medikamente wie Aspirin, Kortison und die so genannten Rheumamittel. Die Entzündung der Magenschleimhaut, die Gastritis, verursacht wenn man längere Zeit nichts gegessen hat. Verstärken sich die Symptome oder verschlimmert sich der Schmerz nach dem Essen, dann besteht der Verdacht, dass sich ein Geschwür, ein Ulcus, im Magen oder im Zwölffingerdarm entwickelt hat. »Geschwür« bedeutet, dass ein kleinerer oder größerer Krater in der Schleimhaut entstanden ist, der auch in die tieferen Schichten der Wand dringen, ein Blutgefäß „anfressen“ und, im schlimmsten Fall, in die Bauchhöhle „durchbrechen“ kann. Dann hilft nur noch eine rasche Operation. Sonst aber kann man inzwischen in den allermeisten Fällen auf einen chirurgischen Eingriff verzichten.

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