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Medizintechnik

Die Medizintechnik ist ein weitreichendes Gebiet. Ohne Technik wäre keine Auswertung von Blut, Harn und Stuhl möglich. Schon die einfachsten Geräte, wie Blutdruckmessgeräte gehören in diesen Bereich. Die meisten Arztpraxen verfügen über Geräte, mit denen sie die Auswertungen sofort vornehmen können. Labors haben dementsprechend mehr technische Geräte, mit denen sie genauere Untersuchungen vornehmen können. Medizintechnik gewährt dem Patienten nicht nur die Sicherheit bei einer Untersuchung, sie sichern ebenso das Leben während einer Operation. Geräte, die dazu verwendet werden, sind unter anderem solche, die den Patienten während einer Operation überwacht. Sie zeichnen Puls und Blutdruck auf. Sind Auffälligkeiten, so schlägt das Gerät Alarm. In der Intensivmedizin ist der Patient umgeben von Geräten, die seine Vitalfunktionen ständig überwachen.

Schon ein Rettungswagen ist mit Medizintechnik ausgerüstet, um den Patienten sicher in die nächstgelegene Klinik zu bringen. Ein Rettungshubschrauber hat mehr medizinische Geräte an Bord, da er eingesetzt wird, wenn ein lebensbedrohlicher Zustand eines Patienten vorliegt. Er ist praktisch eine fliegende Intensivstation. Im Krankenhaus angekommen, kommt der Patient mit weiterer Medizintechnik in Kontakt. Gängige Untersuchungen wie Röntgen, Computertomografie oder Magnetresonanztherapie erfolgen mit großen Geräten, die oft einen ganzen Raum in Anspruch nehmen. Mit diesen sieht der Arzt in das Innere des Patienten und kann so Knochenbrüche oder innere Blutungen feststellen.

Ein weiteres Gerät der Medizintechnik ist das Ultraschallgerät. Diese Untersuchung ist absolut ungefährlich, der Patient ist keiner Strahlenbelastung ausgesetzt. Darum wird bei schwangeren Frauen, im Rahmen der Schwangerenvorsorge, eine Ultraschalluntersuchung gemacht. Neuartig ist der Doppler – Ultraschall. Damit werden dreidimensionale Bilder des Ungeborenen gemacht. Anders als bei anderen Untersuchungsmethoden sieht der Arzt sofort, wenn etwas nicht in Ordnung ist. Bei der Röntgenaufnahme muss gewartet werden, bis das Bild entwickelt ist, wobei diese Untersuchungsmethode dann angewandt wird, wenn ein Knochenbruch vermutet wird.

Um die Funktionalität und Sicherheit der Geräte zu gewährleisten, warten speziell ausgebildete Techniker diese in regelmäßigen Abständen. Nach der Überprüfung bekommt das Gerät einen Aufkleber mit dem Termin für den nächsten Check. Der Beruf des Medizintechnikers ist ein eigener. Ein Studium dauert 2 Jahre, also 4 Semester. Schulen bieten ebenso Abendkurse an, wo sich der angehende Techniker weiterbilden kann und so neben dem derzeitigen Beruf die Ausbildung zum Medizintechniker machen.

© Aenne Bauck – Fotolia.com

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